Episode 38: Lieferprobleme und Rückzugsgebiete

Markus hat Lieferprobleme, wir schauen zurück auf die letzte Woche beim Hochschulforum Digitalisierung, sprechen über wissenschaftliche Rückzugsgebiete, die #altc Konferenz und die Cape Town Declaration.

Was wir trinken

Markus: Löwenbräu // REWE will mir kein Augustiner liefern :=( 
Christian: Kaffee & Wasser
Marke 4:35

Feedback

  • Sebastian Horndasch und Philipp Schmidt: 1 Stunde Pflicht (Artikel besprechen, etwas “kuratierter”), dann Kür
  • Björn Lefers
Marke 11:55
Was wir gemacht haben
Christian:
Markus
  • Jointly Workshop in Buckow
Marke 16:25

#HFD17

Marke 48:10

Was wir gelesen haben

Gabi Reinmann, Rückzugsgebiet: http://gabi-reinmann.de/?p=5842
Marke 1:01:45
Sheila MacNeill, From the bell curve to the cyborg, designing anonymous learning spaces: reflections on #altc part 2: https://howsheilaseesit.blog/2017/09/10/from-the-bell-curve-to-the-cyborg-designing-anonymous-learning-spaces-reflections-on-altc-part-2/
Marke 1:07:10
Citizen Maths, A DESIGN GUIDE FOR OPEN ONLINE COURSES: http://repository.alt.ac.uk/2373/1/DesignGuideOpenOnlineCourses1-4.pdf
Marke 1:10:20
Marke 1:18:20
Marke 1:24:10

Rubrik: Blödsinn der Woche

  • nichts

Was wir tun werden

Markus:
Christian:
  • Schreibarbeit bis Oktober
  • Anfang Vorbereitung DML2017
  • #DoOO an der Leuphana

3 Replies to “Episode 38: Lieferprobleme und Rückzugsgebiete”

  1. Ihr Lieben,

    erst einmal danke für den Podcast! Ich höre nicht immer alles, freue mich aber stets über eure Gedanken und Hinweise.

    Ein paar Gedanken zum HFD. Ich freue mich, dass ihr unsere aktuelle Veranstaltungen insgesamt so positiv beurteilt. Ich kann eure darin enthaltene Kritik an in der Vergangenheit weniger offenen Veranstaltungsformaten durchaus nachvollziehen. Wir arbeiten daran.

    Nicht ganz nachvollziehen kann ich eure an Gabi Reinmann angelehnte Kritik an unserem Thesenpapier von 2015. Dieses hatten wir damals veröffentlicht, um eine Diskussion anzustoßen, nicht, um die Debatte einzuschränken. Wir hatten den Titel “20 Thesen” bewusst gewählt: Das ist aus unserer Sicht nicht ein Stein gemeißelt, sondern vielmehr eine Zusammenfassung unseres damaligen gedanklichen Standes. Auch skizzieren wir in dem Papier an keiner Stelle ein “Digitalisierungsstandardprogramm”. Mal ganz salopp gesagt: Wenn ich mich davon eingeengt fühle, störe ich mich als Norddeutscher auch am Namen “Süddeutsche Zeitung”. Weil: Schließt mich ja aus.

    Ich verstehe auch nicht ganz den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit: Das Thesenpapier ist kein wissenschaftliches Papier – und wir sind immer bereit, auch Kritikern in unserem Blog ein Forum zu bieten. Wo ihr allerdings wieder Recht habt: Wir können unsere Prozesse viel partizipativer gestalten. Wir haben in einem ersten Schritt die meisten vergangenen Veröffentlichungen unter freie Lizenz gestellt und werden auch in Zukunft nur noch freie Lizenzen nutzen. Aber hier geht natürlich viel mehr. Wir haben dazu einige Ideen und freuen uns über eure kritische Begleitung.

    Übrigens: Dieser Post ist meine persönliche Meinung und keine Pressemitteilung vom HFD.

    Viele Grüße!

    Sebastian

    PS: Meine Anregung, die ich euch auch schon persönlich vermittelt hatte: Holt die Hörer besser ab! Ihr schneidet ganz häufig Themen an, ohne dass ihr erklärt, worum es eigentlich genau geht. Die Jungs von der „Lage der Nation“ machen das immer unglaublich gut. Wenn ihr stärker in diese Richtung gehen würdet, wäre euer Podcast gleich noch viel besser.“

    1. Auch von mir nochmals besten Dank für den Kommentar, Sebastian!

      Wenn die Lage der Nation das Vergleichsformat für unseren Podcast ist, können wir gleich einpacken (ehrt uns aber auch) – die machen das sehr gut, sind aber auch zu 50% gelernte Journalisten. Und, am wichtigsten, wie ich finde: wenn es auch dort mehr oder weniger ein Hobby ist, ist das Ziel noch etwas anders, ebenso die Finanzierung und die Voraussetzungen. Nichtsdestotrotz wollen wir da besser werden, sollten wir auch. Denn selbst wenn wir behaupten, dass wir den Quatsch hier immer nur für uns tun, stellen wir es ja auch anderen zur Verfügung damit sie was davon haben. Also gern weiter bohren, lass uns auch bitte wissen wenn/falls wir das mal besser machen.

      Zum Thesenpapier oder vielmehr dem Vorgang der Veröffentlichung: vielleicht waren Intention und Effekt unterschiedlich. Thesen, die als nicht änderbar vorgestellt werden, dazu mit die Szenerie bestimmenden Absendern, kommen bei mir nicht als Anstoß einer Diskussion an, sondern als Manifestation eines Status. Damit sind sie für mich auch als Versuch der Standardisierung in gelenkte Bahnen zu sehen. Das mag nicht die Intention gewesen sein (vielleicht auch nur nicht deine persönliche Intention), kam aber so bei mir an. Wie hat sich das denn aus Deiner Sicht auf die Diskussionskultur im HFD ausgewirkt? Hat es funktioniert? Gab es eine reiche, diverse Debatte um die 20 Thesen? Vielleicht habe ich die Diskussion auch einfach nicht wahrgenommen.

      Kommentare zur Unwissenschaftlichkeit überlasse ich mal dem PD in der Runde, nur kurz zur Partizipation: habe ich wahrgenommen, gucke dann auf den Berlin Consensus – um das leidige Beispiel mal wieder hervorzuholen – und mir fehlt bisher das Vertrauen. Jeder Schritt in die Richtung ist gut und vermutlich insbesondere für das HFD in seiner Struktur schwierig, aber in der Frage der Partizipation ist noch wahnsinnig viel Luft nach oben. Nur um Partizipation bitten reicht meist nicht, ihr müsstet die Partizipation dann auch verarbeiten, in transparenten Prozessen der Mitbestimmung, in änderbaren und durchlässigen Formaten. Ein PDF als Ergebnis einer closed shop Diskussion mit CC Lizenz zu versehen ist vielleicht der erste Schritt, aber auch der am wenigsten schmerzhafte.

  2. Lieber Sebastian,
    ganz vielen Dank für dein Feedback.
    Das ist genau die Art der Auseinandersetzung, die ich mir wünsche. Sachliche Kritik mit der Chance, Dinge danach anders zu machen.
    Darum wirkt es wohl auch etwas befremdlich, wenn wir in der aktuellen Folge ein Thesenpapier aus dem Jahr 2015 ausgraben und kritisieren. Ich stimme Dir zu, dass es eine Bestandsaufnahme war. Allerdings hatte ich nicht immer das Gefühl, dass im HFD daran weiter gearbeitet und zur Diskussion gestellt wurde. Hier gibt es den Unterschied zwischen Inhalt und Form(at). Wenn das Format eher starr (z.B, PDF) ist, kann es den Inhalt konterkarieren. Das fällt dann beim Thema Digitalisierung besonders auf.

    Was die wissenschaftliche Ausrichtung betrifft: Hier fasse ich mir an die eigene Nase und werde daran, mit anderen aus meiner Zunft, daran arbeiten und das dann in Euere Kanäle speisen, verbunden mit der Hoffnung, auf einen konstruktiven Dialog.

    Danke auch für deinen Hinweis zur “Hörer/innenführung”. Das werden wir sicherlich aufnehmen.

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