2 Kommentare bei „Episode 14: Ferne Länder und Digitale Bräuche“

  1. Hi,
    ich mag euch ja gern zuhören, aber diesmal sind mir wirklich Dinge sehr negativ aufgefallen. Ich weiß, die Folge ist schon etwas älter und vielleicht haben sich ja auch mittlerweile Verbesserungen ergeben, aber da ich erst kürzlich auf diesen Podcast gestoßen bin, wollte ich mir die Folgen chronologisch anhören.
    Erstmal zur Kritik von denjenigen, die ständig an der Länge herummeckern: In welchem Jahrhundert leben wir denn? Für mich persönlich können Podcasts gar nicht lang genug sein. Jemanden auf eine bestimmte Länge zu beschränken ist als ob man ihm den Mund verbieten will. Meiner Meinung nach solltet ihr euch nicht um die Länge kümmern sondern einfach alles durchsprechen, was ihr als Punkte gesammelt habt, ob es eine oder drei Stunden dauert. Dafür gibt es ja die Pause/Resume Funktion. Und dann könnte auch das ständige “wir sind jetzt schon bei Minute xy” wegfallen, das ist absolut unnötig, da ich es auf meinem Display ja selber sehe, und kostet nur weitere inhaltslose Sekunden. Aber wenigstens hat der am Anfang oft benutzte Satz “falls uns noch jemand zuhört…” aufgehört, das war ja auch ziemlich peinlich.
    Desweiteren finde ich es gar nicht schlimm, den etwas “casualisierten” Part des Intros/Outtros à la “was haben wir gemacht / werden wir machen” beizubehalten; ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber mit Kapitelmarken kann man das ja überspringen, wenn es einen nicht interessiert. Aber ich denke das war eine eurer Intention von Anfang an, dass der Podcast so eine Art Stammtischrunde wird, daher wohl auch der Titel?
    Es fiel diesmal deutlicher auf als in anderen Folgen, dass einige grammatikalischen Konstrukte verschandelt wurden. Normalerweise würde mich das nicht stören – naja, stören schon, aber ich würde es verzeihen – aber bei einem Wissenschaftspodcast insbesondere zum Thema Erziehung/Bildung sollte wenigstens das Deutsch passen. Wenn ich dann aber Dinge höre wie “zu der Zeit, wo….” oder “George Lucas hat die Rechte, wo…” oder gar “das ist gefühlt Lichtjahre her…” kräuseln sich einem nur noch die Fußnägel.
    Zuguterletzt natürlich die von schon mehreren erwähnte schlechte Tonqualität. Diesmal waren wirklich ungewöhnlich viele Rauscher drin, außerdem stört es mich extrem, das ständige Schlucken zu hören, wenn getrunken wird. Andere mag das vielleicht nicht stören, aber für mich ist das ein Geräusch, das ich einfach nicht ab kann. Vielleicht kann man da mit Mute-Taste arbeiten oder generell mit Push-to-Talk? Denn ich will auch nicht jedesmal die Krankenwagensirenen jeder einzelnen vorbeifahrenden Ambulanz mitkriegen, das habe ich hier schon auf meinen Straßen zur genüge, muss dann nicht auch noch in Podcasts sein.
    Ansonsten weiter so und mal sehen, wie die nächsten Folgen so sind…

    1. Hallo – danke für das Feedback. Alle von Dir angesprochenen Punkte haben sicher ihre Berechtigung, insbesondere das technische bessert sich im Verlauf der Episoden. Für das sprachliche kann ich nicht garantieren, wir treffen uns nunmal auf ein Feierabendbier und nicht auf einer Germanisten-Konferenz.

      Eine grundsätzliche Anmerkung für die Diskussion hier im Blog:

      Bitte gib Dich zu erkennen, wenn Du auch in Zukunft möchtest, dass ich Deine Kommentare auf unserer Seite freischalte. Ich mag es, wenn ich weiß mit wem ich spreche / diskutiere und es gehört aus meiner Sicht zu den Grundvoraussetzungen einer gesunden Diskussionskultur, zumindest wenn es sich um so unverfängliche und wenig brisante Themen wie Bildung und Technologie handelt. Anonymität hat sicher ihren Platz, hier aber nicht. Vollname muss nicht sein, mir reicht ein zuordnungsfähiger Vorname oder ein Twitter Handle. Danke!

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